Der Adventskalender macht Kindern Freude

Weihnachtsfestes an. Ein Adventskalender, wie er heute im Supermarkt verkauft wird, ist eher ein Dezemberkalender, denn er hat grundsätzlich immer 24 Türchen. Ein echter Adventskalender hätte immer soviel Türen, wie es Tage vom 1. Advent bis zum Heiligen Abend im jeweiligen Jahr gibt, also maximal 29.

Die ersten Adventskalender waren eigentlich noch Zählhilfen, vor allem für die Kinder, die sich auf Weihnachten gefreut haben. Im Jahre 1851 entstand höchstwahrscheinlich der erste selbst gebastelte Adventskalender, vermutlich von einer Person protestantischen Glaubens. Neben weiteren Formen wurde ein skandinavischer Brauch im Zuge des Nationalsozialismus in Deutschland üblich, da die Nationalsozialisten einen Hang zu keltischen Riten hatten. Eine dieser Riten war das tägliche Abbrennen einer Kerze bis zu einer bestimmten Markierung.



Seit 1904 existieren die uns bekannten Adventskalender mit der bedruckten Vorderseite,. Allerdings war hinter den Türchen des Adventskalenders noch keine Schokolade, sondern jeweils ein kleines Bild. Dieses Bild konnte man ausschneiden und dann in einen dazugehörigen Bogen einkleben. Adventskalender mit Schokolade gab es erstmals Ende der 1930er Jahre, allerdings noch nicht für die breite Masse. Dies änderte sich erst in den 1950er Jahren und im weiteren Verlauf des Jahrhunderts blieb es nicht nur bei christlichen Motiven hinter der Schokolade, sondern die Schokolade selbst erhielt weihnachtliche Formen wie Sterne, Schlitten oder Tannenbäume.