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Knecht Ruprecht ist der dunkel gekleidete Helfer des NikolausWer an den Nikolaus denkt, der denkt meist auch gleich an seinen finsteren Begleiter, den Knecht Ruprecht. Gekleidet in eine dunkelbraune oder schwarze Kutte trägt er einen Korb auf dem Rücken, in dem sich kleine Säcke befinden, die mit typischen Nikolausgaben wie Nüssen, Mandarinen, Lebkuchen, Plätzchen und Schokolade gefüllt sind. Der Name Knecht Ruprecht stammt aus dem eher nördlichen und mitteldeutschen Raum. Im Süden kennt man ihn eher als Krampus, wobei der Krampus unartigen Kindern die Rute nicht nur als Warnung schenkt, sondern auch mal damit zuschlägt. Im Rheinland existiert noch der Hans Muff, in der deutschsprachigen Schweiz das Schmutzli und in den Niederlanden der Zwarte Piet (schwarzer Peter oder Petrus) so wie weitere regionale Figuren.
Der Herkunft nach stammt der Knecht Ruprecht von den Brauchtumsfiguren des Alpenlandes ab. Durch regionale Unterschiede haben sich seit dem 16. Jahrhundert verschiedene Gestalten des Knecht Ruprecht gebildet, wobei er zunächst als mittelalterlicher Kinderschreck galt wie etwa der Kinderfresser. In dieser Gestalt oder auch als Butzenbercht drohen sie unartigen Kindern in Form böser Gedichte und Verse damit, sie mitzunehmen, sie zu quälen und anschließend aufzufressen. Auf diese Weise wurde Knecht Ruprecht von manchen Eltern zur Erziehung ihrer Kinder benutzt.
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